IG Südumfahrung NEIN
Keine Autobahn im Leimental
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Aktuelles


14. Juni 2018
Rückblick Generalversammlung vom 7. Juni 2018

Die BLT auf dem Weg zum Mobilitätsanbieter - Andreas Büttiker vermochte mit viel Esprit das Publikum für verschiedene abgeschlossene und geplante Projekte der BLT zu begeistern. Auch den allseits bekannt BiBo-Chronisten.

Referat "Die BLT auf dem Weg zum Mobilitätsanbieter", Andreas Büttiker, Direktor BLT Baselland Transport AG
Fotos der GV 2018 finden Sie in der Fotogallerie

Medienmitteilung der IG Südumfahrung NEIN vom 19.06.2018: Keine Salamitaktik zur Verwirklichung der Südumfahrung Basel
BiBo vom 14.06.2018: 13. Generalversammlung der «IG Südumfahrung Nein»
BaZ vom 20.06.2018: IG Südumfahrung Nein verabschiedet Resolution




29. Mai 2018
Generalversammlung der IG am Donnerstag, 7. Juni 2018

Der Vorstand der IG lädt ein zur
13. Generalversammlung der "IG Südumfahrung Nein" am
Donnerstag, den 7. Juni 2018 um 19:30 Uhr
in der Aula der Mehrzweckhalle Therwil.


Die Kantonsregierung plant momentan verschiedene Strassenprojekte im Birs- und Leimental, wie die Umfahrung Allschwil und die Südumfahrung Reinach. Diese Projekte machen den Eindruck, scheibchenweise eine Südumfahrung verwirklichen zu wollen. Weiterhin fehlt ein verbindliches Gesamtverkehrskonzept. Der Vorstand fordert dies mittels einer Resolution.
Unterstützen Sie mit Ihrer Teilnahme an der Generalversammlung den Vorstand und mit der Annahme der Resolution die Bestrebungen für eine offene Kulturlandschaft für Mensch und Tier.

Nach dem geschäftlichen Teil wird uns Andreas Büttiker, Direktor der BLT Baselland Transport AG, Therwil, in seinem Vortrag "Die BLT auf dem Weg zum Mobilitätsanbieter" über den durch die Digitalisierung ausgelösten rasanten Wandel der Mobilität berichten. Der Trend, Fahrzeuge zu teilen anstatt sie selber zu besitzen, setzt sich immer mehr durch. Der Referent wird die Hintergründe und Motivation von dem im Mai lancierten neuen E-Sharing-Angebot «Pick-e-Bike» von BLT, EBM und BKB erläutern.

Anschliessend sind Sie herzlich eingeladen zum gemütlichen Zusammensein bei einem Apéro. Wir freuen uns auf Sie!

PS: Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns ihre E-Mail-Adresse und Adressänderungen per E-Mail oder brieflich bekannt geben.



20. Juni 2017
Rückblick Generalversammlung vom 15. Juni 2017 - "Im zweiten Jahr nach ELBA - Wo stehen wir im Leimental?"

Das erste Vereinsjahr unter dem neuen Präsidenten Pascal Ryf verlief in Sachen Südumfahrung einigermassen ruhig - dennoch heisst es weiterhin, achtsam zu bleiben und die verkehrspolitische Entwicklung in der Region aufmerksam zu verfolgen. Drangu Sehu, Kantonsingenieur Basel-Landschaft, berichtete denn auch in seinem Referat darüber, wo wir im zweiten Jahr nach ELBA im Leimental aus verkehrlicher Sicht stehen.

Fotos der GV 2017 und die Folien des Referats von Drangu Sehu finden Sie in der Fotogallerie

Referat "Im zweiten Jahr nach ELBA - Wo stehen wir im Leimental?", Drangu Sehu, Kantonsingenieur Basel-Landschaft
BZ vom 13.06.2017: Umfahrungs-Gegner sehen neue Gefahren
BiBo vom 15.06.2017: GV der IG




31. Mai 2017
Generalversammlung der IG am Donnerstag, 15. Juni 2017

Der Vorstand der IG lädt ein zur
12. Generalversammlung der "IG Südumfahrung Nein" am
Donnerstag, den 15. Juni 2017 um 20:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle Therwil.


Die IG Südumfahrung NEIN wehrt sich seit ihrer Gründung 2005 erfolgreich gegen die Südumfahrung Basels. Ende 2015 haben die Stimmbürger/innen des Kantons die Variante „Ausbau“ der ELBA-Planung und den entsprechenden Projektierungskredit abgelehnt. Der Regierungsrat hat jedoch die Verwaltung beauftragt, die dringlichen Massnahmen von Strassen- und OeV-Projekten aus den beiden ELBA Stossrichtungen „Ausbau“ und „Umbau“ weiter zu verfolgen. Mit dem Volksentscheid zur Umfahrung Allschwil und der Annahme der Vorlage zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) dürfte zusätzlich wieder Bewegung in die Planungen kommen – und es könnten alte Begehrlichkeiten zum Bau einer Südumfahrung Basels wach werden. Setzen Sie mit Ihrer Teilnahme an der GV ein Zeichen dafür, dass wir weiterhin die Entwicklung aktiv verfolgen und uns notfalls entsprechend wehren werden.

Nach dem geschäftlichen Teil wird der neue Kantonsingenieur Drangu Sehu im Vortrag “Im zweiten Jahr nach ELBA – Wo stehen wir im Leimental?“ Ihnen verschiedene aktuelle Projekte wie z.B. Margarethenstich, Langmattstrasse, Bahnknoten Basel oder Ortsdurchfahrt Therwil näherbringen und deren Bedeutung für das Leimental aufzeigen. Im zweiten Jahr nach den Entscheiden zu ELBA sind diverse Verkehrsvorhaben im und um das Leimental in Planung, Vorbereitung und Diskussion.

Anschliessend sind Sie herzlich eingeladen zum gemütlichen Zusammensein bei einem Apéro. Wir hoffen, recht viele Mitglieder und Gäste an der Versammlung begrüssen zu dürfen.



06. Februar 2017
Vorstudie zum Tunnel Allschwil

Die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) erstellt eine Vorstudie zum Zubringer Bachgraben – Nordtangente und, als Teil davon, zum Tunnel Allschwil zwischen dem Entwicklungsgebiet Bachgraben und dem Raum Allschwil Süd. Dies geht aus der Antwort der Regierung auf eine schriftliche Anfrage von Landrat Felix Keller (CVP) hervor. Der Bau des Tunnels Allschwil wurde zwar im März 2015 von den Baselbieter Stimmberechtigten gesetzlich verankert. Doch der Planungs- und Projektierungskredit wurde zusammen mit der Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil (Elba) vom Volk im November des gleichen Jahres abgelehnt.

Der Tunnel Allschwil wird im Rahmen der Vorstudie zum Zubringer Bachgraben – Nordtangente mituntersucht, wobei für diesen Teilabschnitt Machbarkeit, Kompatibilität und Raumsicherung im Fokus stehen. Um die Arbeiten am Tunnel Allschwil nach Vorliegen der Vorstudie zum Zubringer Bachgraben – Nordtangente weiterführen zu können, muss ein Projektierungskredit für die weiterführende Planung und Projektierung eingeholt werden.

Geschäfte des Landrats: 2016-342 - Schriftliche Anfrage von Felix Keller, CVP: Umfahrung Allschwil – wie weiter?
Antwort Regierung zur Anfrage von Felix Keller, CVP: Umfahrung Allschwil – wie weiter?
BaZ vom 01.02.2017: Auch zum Tunnel Allschwil ist eine Vorstudie in Arbeit




10. Juni 2016
Rückblick Generalversammlung vom 9. Juni 2016 - Verkehr kennt keine Grenzen und neue Vorstandsmitglieder

Die 11. Generalversammlung der IG Südumfahrung Nein in Therwil stand am Donnerstag ganz im Zeichen der regionalen Verkehrsplanung. Regierungsrat Dr. Hans-Peter Wessels, Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt referierte über die aktuellen Verkehrsprojekte in der Region Basel. Anhand aktueller Beispiele wie Osttangente, Herzstück, Zubringer Allschwil oder Margarethenstich hat er die grossen Chancen einer regionalen, Kantons- und Landesgrenzen überschreitenden Verkehrsplanung aufgezeigt.

Wichtiger Bestandteil des formellen Teils der Generalversammlung war die Neubesetzung des Vorstandes. Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (Biel-Benken) tritt nach 10 Jahren erfolgreichem Kampf gegen die Südumfahrung vom Präsidium zurück. Als Nachfolger wurde Landrat Pascal Ryf (Oberwil) gewählt. Weiter wurden neu Klaus Kirchmayr (Aesch) und Claudia Brodbeck (Biel-Benken) in den Vorstand aufgenommen.

Verabschiedet wurde auch Gregor Gschwind (Therwil) als Vizepräsident. Als einer der Gründerväter der Bewegung gegen die Südumfahrung im Leimental wurden seine Verdienste besonders gewürdigt. Ausserdem wurde Klaus Kocher (Aesch) verabschiedet.

Die IG Südumfahrung hat es in den letzten Jahren erfolgreich geschafft die geplante Hochleistungsstrasse aus dem kantonalen Richtplan zu verbannen. Doch der Mist ist noch lange nicht geführt. Am 8. November 2015 hat eine grosse Mehrheit der Stimmbürger das vom Landrat verabschiedete Projekt „ELBA Ausbau“ abgelehnt. Eine Mischung aus finanz- und umweltpolitischen Gründen war der Grund für das klare Nein. ELBA ist gescheitert und in Bezug auf die Suche nach guten Lösungen für die Bewältigung der Verkehrsprobleme ist wieder alles offen. Wie geht es nun weiter? Welche Prioritäten setzt die Regierung aufgrund des klaren Verdiktes der Baselbieter Stimmbevölkerung? Die IG Südumfahrung Nein braucht es angesichts dieser Ungewissheit leider immer noch und sie wird weiter präsent sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Generalversammlung stellten fest, dass die Kampfkasse mit rund 120‘000 Franken gut gefüllt ist für einen allfälligen Abstimmungskampf.

Jahresbericht 2015 der Präsidentin
Medienmitteilung der IG Südumfahrung NEIN vom 10.06.2016: Verkehr kennt keine Grenzen
Fotos der GV 2016 finden Sie in der Fotogallerie

BZ vom 11.06.2016: Wechsel an der Spitze der IG Südumfahrung Nein
BaZ vom 11.06.2016: IG Südumfahrung Nein kämpft mit neuer Spitze
BiBo vom 16.06.2016: Verkehr kennt keine Grenzen




22. Mai 2016
Generalversammlung der IG am Donnerstag, 9. Juni 2016

Der Vorstand der IG lädt ein zur
11. Generalversammlung der "IG Südumfahrung Nein" am
Donnerstag, den 9. Juni 2016 um 20:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle Therwil.


Der Kampf gegen die Südumfahrung ist noch nicht entschieden. Die Stimmbürger/innen des Kantons haben die Variante „Ausbau“ der ELBA-Planung mit Anpassung des Richtplans und entsprechendem Projektierungskredit deutlich abgelehnt. Der Regierungsrat hält jedoch an der vom Landrat beschlossene ELBA Variante „Ausbau“ fest und hat der Verwaltung den Auftrag erteilt, die dringlichen Massnahmen von Strassen- und ÖV-Projekten aus den beiden ELBA Stossrichtungen „Ausbau“ und „Umbau“ weiter zu verfolgen. Die IG Südumfahrung begrüsst zwar die Mehrheit der geplanten Verkehrsprojekte, wird sich aber auch in Zukunft gegen jegliche stadtfernen Tangenten oder Umfahrungsstrasse wehren. Lassen Sie sich orientieren, dass wir weiter wachsam bleiben werden.

An dieser Generalversammlung wird die langjährige Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter zurücktreten und infolgedessen ein neues Präsidium gewählt und der Vorstand ergänzt werden.

Nach dem geschäftlichen Teil spricht Regierungsrat Dr. Hans-Peter Wessels, Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt über „Verkehr kennt keine Grenzen“. Der Verkehr kennt zwar keine Grenzen, aber die Strassen, Schienen und Strategien schon. Dank dem Agglomerationsprogramm des Bundes haben sich fünf Kantone und drei Länder in der Region Basel bereits wesentlich besser untereinander abgestimmt. Dennoch ist der Weg zu einer breit abgestützten, regionalen Verkehrsstrategie noch weit.

Anschliessend sind Sie herzlich eingeladen zum gemütlichen Zusammensein bei einem Apéro. Wir hoffen, recht viele Mitglieder und Gäste an der Versammlung begrüssen zu dürfen.



02. April 2016
Medienmitteilung: Vernehmlassung der IG im Mitwirkungsverfahren zur „Birsstadt“

Von den Birsstadt-Gemeinden wurde im Monat März eine Vorlage für eine langfristige Regionalplanung in ein Mitwirkungsverfahren geschickt. Die IG Südumfahrung Nein nimmt die Gelegenheit gerne wahr und äussert sich zu der Vorlage.

Medienmitteilung der IG Südumfahrung NEIN vom 02.04.2016: Vernehmlassung zur "Birsstadt"




26. Januar 2016
Traue keinem Medium, dass du nicht selbst besitzt...

Immerhin, gleich zwei lokale Print-Schwergewichte bringen heute unsere Medienmitteilung (s.u.). Vergleichen Sie selbst, welches dabei unsere Aussagen korrekt wieder gibt und welches es schafft, mit Hilfe eines simplen, leicht zu übersehenden ":" und eines nicht eindeutigen "Sie" den Leser in die Irre zu führen (übrigens, das Linke ist aus der BaZ):

BaZ:   BZ:

Nachtrag: Die BaZ-Kompakt macht's ein bisschen besser als die grosse Schwester:
BaZ-Kompakt:  



25. Januar 2016
Nach dem Nein zum ELBA-Ausbau: Die Regierung plant nun ohne Südumfahrung

Medienmitteilung der IG Südumfahrung Nein vom 25.01.2016 zur kürzlich erfolgten Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basellandschaft "Weiteres Vorgehen nach Abstimmung zu ELBA".

Am 8. Nov. 2015 hat eine grosse Mehrheit der Stimmbürger die Variante „Ausbau“ der ELBA-Planung, d.h. die notwendige Anpassung des Richtplans und den entsprechenden Projektierungskredit, abgelehnt. Wie soll die Verkehrsentwicklung nun weitergehen? Der Regierungsrat meint in seiner Medienmitteilung vom 21. Januar 2016, dass das Nein sich nicht gegen weitere Verkehrsvorhaben richte und dass ausserdem die vom Landrat beschlossene ELBA Variante „Ausbau“ weiterhin gültig sei. Diese Interpretation des Regierungsrates befremdet die IG Südumfahrung NEIN in Anbetracht der Klarheit des Abstimmungsresultates.

Mehr in unserer Medienmitteilung:
Medienmitteilung "Nach dem Nein zum ELBA-Ausbau: Die Regierung plant nun ohne Südumfahrung" vom 25.01.2016

Der Regierungsrat hatte am 21. Januar 2016 per Medienmitteilung informiert, wie er sich die weitere Planung im ELBA-Raum vorstellt und wie er gedenkt, das Abstimmungsresultat vom 8. November 2015 zu interpretieren. Interessant ist, dass neben dem unbestrittenen Zubringer Allschwil auf der anderen Seite der ursprünglichen Südumfahrungs-Trasse jetzt eine Umfahrung Reinach-Süd bevorzugt behandelt werden soll.

Medienmitteilung des Regierungsrates vom 21.01.2016: Weiteres Vorgehen nach Abstimmung zu ELBA
Hintergrundinformationen zur Medienmitteilung des Regierungsrates vom 21.01.2016: Räumliche Handlungsschwerpunkte und Massnahmen bis 2030




25. Januar 2016
Wie es auch geht: Basel-Stadt fördert den öffentlichen Verkehr ennet der Grenze

Es gibt auch andere Ansätze zur Verkehrsentlastung: Basel-Stadt unterstützt drei Park-and-Ride-Anlagen im Ausland. Berufspendler aus Bartenheim (F), Schopfheim und Grenzach-Wylen (D) erhalten neue Parkmöglichkeiten. Die Beteiligung wird aus dem Pendlerfonds finanziert.

TaWo vom 25.01.2016: Basel-Stadt unterstützt drei Park-and-Ride-Anlagen im Ausland




22. Januar 2016
Medienspiegel zu ELBA und der "Umfahrung Leimental", November 2015 - Januar 2016

Mit neuen Namensgebungen für alte Projekte kennt sich die Baselbieter Regierung ja bestens aus. Der Zubringer Allschwil heisst neu "Zubringer Bachgraben - Nordtangente". Dafür sei eine stadtnahe Tangente nur als Option offen zu halten. In den nächsten fünf Jahren soll dieses Vorhaben jedoch nicht weiter bearbeitet werden.

BZ vom 21.01.2016: Baselbieter Regierung priorisiert Massnahmen für ELBA-Gebiet
BaZ vom 21.01.2016: Baselbieter Regierung verfolgt ELBA-Ausbau weiter
BZ vom 19.12.2015: Gundelitunnel und stadtnahe Tangente: Sie sind wieder da
BZ vom 18.12.2015: Regierungen beider Basel wollen vorläufig keine stadtnahe Tangente
BZ vom 21.11.2015: Hans-Peter Wessels: «Ein Problem haben wir im Stadtzentrum»
BaZ vom 18.12.2015: Einigkeit über «Zubringer Bachgraben – Nordtangente»




20. November 2015
Umfahrungsstrasse Leimental: Neuauflage der Südumfahrung?

Die Medienmitteilung der IG Südumfahrung Nein vom 24.11.2015 zum Landratsbeschluss betreffend das Postulat 2015-147 "Umfahrungsstrasse Leimental".

Fazit: Wi(e)der die Südumfahrung - Auch gegen eine neue stadtferne (Süd)umfahrung werden wir uns weiterhin mit allen Mitteln wehren!

Medienmitteilung "Umfahrungsstrasse Leimental" vom 24.11.2015




Landrat will Umfahrungsstrasse im Leimental prüfen? - Auch ohne "Süd" bleibt die "Umfahrung" ein ungewolltes und unpassendes Übel

Wieso nur kommt sie immer wieder? Die Südumfahrung - auch mal "äussere Tangente" oder nun schlicht "Umfahrung" genannt - ist nicht tot zu kriegen. Der Landrat will eine Umfahrungsstrasse im Leimental prüfen lassen, dies nur zweieinhalb Wochen nach dem Nein zur ELBA-Variante "Ausbau"! Ein entsprechendes Postulat von SVP-Landrat Hans-Jürgen Ringgenberg, datiert vom 16.4.2015 (wohlgemerkt noch vor dem landrätlichen ELBA-Entscheid), wurde am 19.11.2015 an die Regierung überwiesen.

"Dabei ist selbstverständlich eine weitgehend umweltverträgliche und lärmfreie Variante anzustreben, d.h. die Trasse möglichst unterirdisch oder in Tunnel zu verlegen[...]" - eine immer wieder gehörte Floskel, die leider nicht im entferntesten realisierbar sein wird und nur dazu dienen soll, Kritikern die Argumente zu nehmen. Die Kosten für eine komplett unterirdische Strasse kann und wird sich der Kanton Basel-Landschaft nicht leisten wollen!

BZ vom 19.11.2015: Landrat will Umfahrungsstrasse im Leimental prüfen
BaZ vom 19.11.2015: Umfahrung Leimental soll geprüft werden
Motion/Postulat von Hans-Jürgen Ringgenberg, SVP-Fraktion vom 16. April 2015: Planung und Projektierung einer Umfahrungsstrasse für den Raum Leimental, insbesondere für die Gemeinden Therwil und Oberwil
Stellungnahme des Regierungsrates




06. November 2015
Fortsetzung: Medienspiegel über das Referendum und anderes zu und um ELBA:

Tages Woche vom 05.11.2015: Die beiden Basel ziehen an unterschiedlichen Verkehrssträngen
Tages Woche vom 05.11.2015: Landrat will für Allschwiler Bachgrabengebiet auch Tram prüfen
BZ vom 03.11.2015: Nur mit einem Ja zur Elba-Variante «Ausbau» werden die Probleme gelöst
BZ vom 02.11.2015: Strassenbau versus ÖV: Das grosse Streitgespräch über Verkehr in der Agglo
BZ vom 15.10.2015: Zuwanderungsrate wurde bei Projekt Elba bisher vernachlässigt
BZ vom 06.10.2015: Schweizer zum Strassenbau: «Die Projekte sind nicht finanzierbar»
Tages Woche vom 01.10.2015: Für Baselbieter Grossprojekte fehlt das Geld
Der Strassenrechnungs-Bericht der FHNW (Für Baselbieter Grossprojekte fehlt das Geld)
BZ vom 30.09.2015: Elba-Abstimmung: «Es wird mit falschen Zahlen operiert»




16. September 2015
Medienspiegel über das Referendum und anderes zu und um ELBA:

BZ vom 16.09.2015: Baselbieter Politiker diskutieren den Ausbau von Strassen und ÖV
BaZ vom 08.08.2015: Der Elba-Milliardenstreit ist vorgeschoben
Tages Woche vom 04.08.2015: Über doppelt so viele Unterschriften für ELBA-Referendum als nötig
BaZ vom 04.08.2015: Strassengegner waren fleissig
BZ vom 04.08.2015: Über doppelt so viele Unterschriften für Elba-Referendum als nötig
BZ vom 23.07.2015: Das Leimental hadert mit der Zusammenarbeit
Tages Woche vom 10.07.2015: Baselland dürfte am 8. November über ELBA-Planung abstimmen
BZ vom 07.07.2015: Die Baselbieter Regierung macht Panik auf Vorrat
BZ vom 06.07.2015: Elba-Referendum bereitet der Regierung Kopfzerbrechen
SRF Regional vom 06.07.2015: Juristisches Problem: Zubringer Allschwil steht auf der Kippe
Tages Woche vom 24.06.2015: Regierungen machen Druck für die Autobahn unter dem Rhein
Tages Woche vom 18.06.2015: Referendum gegen ELBA-Ausbauvariante
BZ vom 18.06.2015: Referendum gegen ELBA-Ausbauvariante
BZ vom 16.06.2015: «Baselland wird es wie Napoleon gehen: Nach Elba kommt Waterloo»
BZ vom 06.06.2015: 1985 oder lasst euch nicht in Telefonkabinen sperren
Tages Woche vom 04.06.2015: Landrat investiert fast zwei Milliarden ins Verkehrsnetz


Und noch als ergänzende Hintergrund-Information (und auch weil da mal eine gute Übersichtsgrafik über die diskutierten Strassen(aus)bauten drin ist): Tages Woche vom 29.04.2015: Rheintunnel mit hoher Priorität – Gundelitunnel wird zurückgestuft




5. Juni 2015
Rückblick Generalversammlung 2015

Trotz erneut hochsommerlichen Temperaturen war die GV gestern wiederum äusserst gut besucht. Rund 50 Interessierte fanden den Weg in die Therwiler Mehrzweckhalle.



Fotos der GV finden sich in der Fotogallerie

Jahresbericht 2014 der Präsidentin




5. Juni 2015
Referendum gegen Landratsentscheid für Ausbau-Variante angekündigt

Bereits vor der Landrats-Entscheidung hatte die SP Baselland angekündigt, gegen die ELBA-Variante Ausbau das Referendum zu ergreifen. In der aktuellen finanziellen Situation könne sich der Kanton Baselland die enormen Kosten von gegen 2 Milliarden Franken nicht leisten. In Zeiten des Spardrucks scheine es absolut absurd, "auf der einen Seite Leistungsabbau anzukünden und auf der anderen Seite überdimensionierte Verkehrsprojekte zu planen." Die SP will mit dem Referendum der gleichwertigen, aber nur halb so teuren Variante Umbau den Vorzug geben.

SP Baselland: ELBA-"Ausbau": Nein zum Luxus-Strassenbau
Medienmitteilung der SP Baselland vom 20. Mai 2015




4. Juni 2015
Landrat stimmt für Variante "Ausbau"

Heute hat der Landrat mit 47 zu 33 Stimmen entschieden, die teurere ELBA-Variante "Ausbau" der Variante "Umbau" vorzuziehen. Die Südumfahrung ist damit vom Planungs-Tisch - schenkt man der Regierung glauben, dass sie die Verkehrsprobleme zusammen mit den betroffenen Gemeinden auf anderem Wege lösen will. Mit der Abstimmung wurden Änderungen im Kantonalen Richtplan (KRIP) angenommen, deren Umsetzungskosten auf 1,8 Mia. Franken geschätzt werden.

Die Medienberichterstattung zum Thema:

Vorab-Kommentar: ELBA im Sinne einer ganzheitliche Entwicklungsplanung der Region ist gescheitert! Die Diskussion und Wahrnehmung in den Medien, der Öffentlichkeit und gar der Politik scheint sich einzig und allein um das Thema Strassentangente ja oder nein zu drehen. Ein jahrelanger, breit angelegter Planungsprozess wird reduziert auf eine Strasse. Immerhin ist das ursprüngliche Strassen-Übel, die Südumfahrung, anscheinend endgültig vom Tisch - und aus den Köpfen der Politiker verschwunden.

BZ vom 05.06.2015: Eine neue Strasse für die Agglo

Kommentar: Die BZ reduziert die Variante Ausbau auf die stadtnahe Tangente. Dabei ging es doch ursprünglich mal um eine ganzheitliche Raumplanung der ELBA-Region! Auch die Ausbau-Variante beinhaltet viele andere Projekte bzw. Richtplananpassungen, nicht nur beim Verkehr, auch aus den Bereichen Siedlung und Landschaft. Es scheint irgendwie, dass, wie man es auch dreht und wendet, am Ende immer über eine einzige, grosse Strasse diskutiert werden muss...

BaZ vom 05.06.2015: Ausbau wird im Richtplan verankert

Kommentar: Und auch die Regierung bläst ins gleiche Verkehrs-Horn: "Regierungsrätin Pegoraro zeigte sich glücklich über den Abschluss der Planungsarbeit: «Elba ist ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Verkehrsinfrastruktur.»" - und meint damit die Strasseninfrastruktur. Dabei wäre ELBA doch so viel mehr! Oder zumindest mal als "so viel mehr" gedacht gewesen. Dreht sich denn bei der Raumentwicklung alles nur noch um den motorisierten Individualverkehr?

SRF1 Regionaljournal BS/BL vom 4.6.2015: Baselland will für fast zwei Milliarden Franken Strassen bauen

Kommentar: Leider mit viel verdrehten Tatsachen bezüglich "der grossen Leimental-Birseck-Allschwil (ELBA) Variante. [..] Schliesslich überzeugten die Argumente der Bürgerlichen und der Landrat stimmte der Ausbau-Variante einer südlichen Umfahrung von Basel zu.". Und auch hier grüsst das grosse Strassenprojekt als einziges ELBA-Resultat.

BZ online vom 5.6.2015: Landrat beschliesst «Elba»-Planungsvariante mit Ausbau
BaZ online vom 4.6.2015: Landrat will Ausbau des Verkehrsnetzes




29 Mai 2015
10 Jahre Kampf gegen die Südumfahrung endlich belohnt? - Medienmitteilung zur bevorstehenden ELBA-Entscheidung im Landrat

Am Morgen des 4. Juni entscheidet der Landrat über die ELBA-Vorlage. Unabhängig davon, welcher der vorgeschlagenen Varianten er den Vorrang geben wird – die IG Südumfahrung NEIN sieht einem Ende ihres 10-jährigen Kampfes gegen die Südumfahrung Basels entgegen. Am Abend des 4. Juni soll an der 10. Generalversammlung der IG auf diesen Erfolg angestossen werden.

MM 29.05.2015 - 10 Jahre Kampf gegen die Südumfahrung endlich belohnt?




5. Mai 2015
"Streit um den Gundelitunnel"

"Die Baselbieter Regierung will die neue Stadttangente, jene in Basel eher nicht."

Es herrscht in Sachen Strassenplanung einiges an Uneinigkeit zwischen Stadt und Land. Gundelitunnel, Umfahrung Allschwil, Osttangente... Pegoraro und Wessels scheinen sich nirgends einig.

BZ vom 5.5.2015: Streit um den Gundelitunnel




08. April 2015
Generalversammlung der IG am Donnerstag, 4. Juni 2015

Der Vorstand der IG lädt ein zur
10. Generalversammlung der "IG Südumfahrung Nein" am
Donnerstag, den 4. Juni 2015 um 20:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle Therwil.


Der Kampf gegen die Südumfahrung ist noch nicht entschieden. Die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen des Kantons haben mit deutlichem Mehr die Volksinitiative „Für eine Umfahrungsstrasse Allschwil“ trotz unklarer Linienführung und hohen Kosten angenommen. Dadurch könnte es im Landrat bei den Entscheiden für die Stossrichtungen „Umbau“ oder „Ausbau“ der Landratsvorlage ELBA (Entwicklungsplanung Leimental–Birseck–Allschwil) zu Überraschungen kommen. Obwohl die dritte Variante „Ausbau inkl. Trasseesicherung Südumfahrung“ in der definitiven Landratsvorlage fehlt, kann der Volksentscheid zur Umfahrung Allschwil alte Begehrlichkeiten für die Südumfahrung wieder wecken. Daher gilt es wachsam zu bleiben und den Verhandlungen im Landrat aufmerksam zu folgen. Lassen Sie sich orientieren und setzen Sie mit der Teilnahme an der GV ein deutliches Zeichen, dass wir uns weiter wehren werden.

Nach dem geschäftlichen Teil wird der Geschäftsführer von Agglo Basel, Dr. Patrick Leypoldt, im Vortrag “Das Leimental im Agglomerationsprogramm der 3. Generation“ die Ziele und die vorgesehenen Schwerpunkte des dritten Agglomerationsprogramms Basel vorstellen und einen Überblick der bisherigen Aktivitäten im Leimental aufzeigen.

Anschliessend sind Sie herzlich eingeladen zum gemütlichen Zusammensein bei einem Apéro. Wir hoffen, recht viele Mitglieder und Gäste an der Versammlung begrüssen zu dürfen.



14. Januar 2015
"Baselbieter Regierung empfiehlt ELBA-Variante ohne Südumfahrung"

"Die Baselbieter Regierung hat die Vorlage zur Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil (ELBA) an den Landrat überwiesen. Sie empfiehlt diesem, auf eine Variante mit dem Trassee der umstrittenen früheren Südumfahrung nun doch zu verzichten."

Die IG Südumfahrung Nein freut sich über diesen Entscheid der Baselbieter Regierung und hofft, dass der Landrat ebenso weise ist.

Mitteilung des Kantons vom 14.1.2015: ELBA: Regierungsrat empfiehlt dem Landrat Variante „Ausbau“
Landratsvorlage 05-2015: Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil Stossrichtungsentscheid und Planungs- und Projektierungskredit
BZ vom 15.1.2015 online: Baselbieter Regierung empfiehlt ELBA-Variante ohne Südumfahrung




10. Januar 2015
Die Türe für künftige Entwicklungen offen halten? - "Wenn es um technologischen Fortschritt geht, dann hat sich das Auto seit Anbeginn seiner Existenz so wenig weiterentwickelt wie ein Kartoffelschäler"
"Eigentlich hat die Baselbieter Regierung genau das gemacht, wozu sie gewählt wurde, als sie vor einem Jahr die Idee der Südumfahrung aus der Versenkung holte: Sie wollte die Türe für künftige Entwicklungen offen halten."

Und schon wieder die BZ. Schlag auf Schlag. Diesmal schreibt BZ-Land-Schreiber Bojan Stula. Das schöne: Für einmal wird dabei über den politischen Tellerrand hinausgeschaut:

"Hätten Autos und Lastwagen seit 1886 eine vergleichbare Entwicklung wie die Supraleiter-Technologie durchgemacht [...] müssten diese längst schon vollautomatisch gesteuert, absolut unfallsicher, treibstoff-, lärm- und abgasfrei sein." Fürwahr! Doch auch absolut unfallsichere, treibstoff-, lärm- und abgasfreie Autos brauchen eines: Platz! Eine Strasse, im Fall der Südumfahrung buchstäblich "Mitten in der Landschaft". Konsequenter wäre es, weiter zu denken, den Tellerrand zu verlassen und vielleicht gar dem Auto, in seiner heutigen Form, als Zukunfts-Transportmittel den ideologischen Gnadenstoss zu versetzen?

Da das im Artikel leider nicht geschieht: Wenn der Kartoffelschäler seit 130 Jahren verlässlich schält, wer hat da den Anreiz in den nächsten 35 Jahren eine selbstschälende Kartoffel zu entwickeln? Gut, Kartoffelschäler stinken nicht. Doch den zukünftigen Bedarf nach einer Südumfahrung mit einer utopischen breitentechnologischen Entwicklung der Automobilindustrie argumentativ zu unterstützen ist gewagt. Zukünftige Entwicklungen, welche vor geschlossenen Türen halt machen, haben zu wenig Potential und sind ihrer selbst nicht wert!

Ausserdem: Wenn Allschwil es heute schafft, eine Umfahrung unter besiedeltem Gebiet hindurch zu planen, dann braucht es (im Vorranggebiet Landschaft!) auch für eine allfällige "Südumfahrung 2050" heute keine Trassefreihaltung.

BZ vom 10.1.2015 online: Da nützt das schönste Zukunftsauto nichts




09. Januar 2015
Wettern am Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer - Wirtschaftskammer-Direktor Christoph Buser versucht's mit Polemik

Doch: Wer die Entwicklung einer Region vom Bau einer Strasse abhängig macht, der zeigt ein gar reaktionäres Wirtschaftsverständnis. Punkt.

Anmerkung: Die IG Südumfahrung-Nein ist froh, zeigt sich ihre Präsidentin trotz vielen absorbierenden Aufgaben in Bundesbern immer noch so engagiert der Entwicklung in der Region verpflichtet. Keine Selbstverständlichkeit.

BZ vom 9.1.2015 online: Ein traditioneller Neujahrsempfang mit einigen Seitenhieben




08. Januar 2015
"Ohne Südumfahrung steigen die Chancen der Umfahrung Allschwil"

Die BZ berichtet erneut: "Das taktische Manöver von Sabine Pegoraro könnte sich auszahlen. Dass die Baselbieter Baudirektorin, wie die bz gestern berichtete, an der nächsten Sitzung des Regierungsrates die Elba-Vorlage neu ohne die Variante «äussere Tangente» – also die Südumfahrung – vorlegt, stösst sogar bei bisherigen Befürwortern auf Verständnis. Dies vor allem, weil nun weniger Widerstand gegen die Initiative für eine Umfahrung Allschwil zu erwarten ist, die am 8. März zur Abstimmung kommt."

BZ vom 8.1.2015: Ohne Südumfahrung steigen die Chancen der Umfahrung Allschwil
BZ vom 8.1.2015 online: Umfahrung Allschwil auf der Überholspur




07. Januar 2015
Südumfahrung vom ELBA-Tisch: Pegoraro wird dem Regierungsrat Verzicht auf äussere Tangente vorschlagen

Die Baselbieter Regierung wird am kommenden Dienstag aller Voraussicht nach eine Vorlage zuhanden des Landrats verabschieden, in der eines der umstrittensten Strassenbauprojekte der Region nicht mehr enthalten ist: Die Südumfahrung! So lautet jedenfalls gemäss dem heutigen, ausführlichen BZ-Artikel der - überraschende - Vorschlag der Baudirektorin Sabine Pegoraro zuhanden der Regierung. Diese wird am nächsten Dienstag wohl dem Vorschlag Pegoraros zustimmen. Ungewiss ist, ob die Bau- und Planungskomission und anschliessend der Landrat folgen werden. Wenn dem so wäre, wäre das ein wichtiger Erfolg im langjährigen Kampf gegen die Südumfahrung. Der Konjunktiv lässt aber vermuten: Noch ist das Stehaufmännchen Südumfahrung nicht unter der politischen Erde.

BZ vom 7.1.2015: Südumfahrung ist vom Tisch. Baselbieter Baudirektorin verwirft umstrittene Strassenplanung
BZ vom 7.1.2015 online: Leimental atmet auf: Planungsstopp für Südumfahrung




05. Dezember 2014
Ist die Südumfahrung erst auf dem Papier, ist sie auch wieder in den Köpfen

Im ersten Quartal 2015 soll der Landrat über die Entwicklungsplanung Leimental, Birseck, Allschwil (Elba) entscheiden. Die Gemeinderäte von Therwil und Allschwil arbeiten zusammen, haben aber unterschiedliche Ziele - und sehen der Abstimmung mit unterschiedlichen Erwartungen entgegen. Ein spannender Ausschnitt aus dem Gespräch zwischen den Gemeinderäten Gregor Gschwind und Robert Vogt, ganz zum Schluss:

Gschwind: Wir müssten uns andererseits schon gut überlegen, ob wir wirklich noch die Umfahrung Allschwil unterstützen können, wenn uns das Gespenst der Südumfahrung, die ja direkt an die Allschwiler Umfahrung anschlösse, im Nacken sässe.

Vogt: Auch dafür habe ich Verständnis. Wir haben auch mit dem Initiativkomitee für die Umfahrung Allschwil geklärt, dass ihre Forderungen auch mit der stadtnahen Tangente erfüllt wären.


Wenn sogar die Bedürfnisse Allschwils mit der stadtnahen Variante gedeckt wären, wer braucht dann noch die zur äusseren Tangente umgetaufte Südumfahrung?

BZ vom 4.12.2014: Ist die Südumfahrung erst auf dem Papier, ist sie auch wieder in den Köpfen




10. Juni 2014
Rückblick Generalversammlung 2014

Trotz hochsommerlichen Temperaturen war die GV letzten Freitag äusserst gut besucht. Über 60 Interessierte fanden den Weg in die Therwiler Mehrzweckhalle und liessen sich von der Präsidentin Elisabeth Schneider und vom Gastreferenten und ELBA-Projektleiter Alain Aschwanden auf den neusten ELBA-Stand bringen. Die Landratsvorlage ELBA, bis zum 3. Juli noch in der Vernehmlassung, sorgte für Zünd- und Diskussionsstoff.

Kantonsingenieur Oliver Jacobi versuchte im Anschluss an den ELBA-Vortrag auf jede kritische Frage eine plausible, der Linie des Regierungsrates folgende Antwort zu liefern. Aber eine wirklich glaubhafte oder auch nur annähernd verständliche Erklärung, wieso es nun die als "äussere Tangente" getarnte Südumfahrung brauchen würde, konnte auch er den IG-Mitgliedern nicht liefern. Passend zum Wetter: ausser viel heisser Luft bekamen sie heute von der Regierung nichts geliefert, was ihr Unverständnis gemindert hätte.

Der Vorstand der IG Südumfahrung NEIN sieht sich durch die Mitglieder bestärkt, den Kampf gegen die Südumfahrung - egal ob im alten oder im neuen Gewand eine "äusseren Tangente" - weiterzuführen. Sogar die Regierung der Stadt Basel ist gegen die Südumfahrung (Schweiz am Sonntag)! Die Aufnahme einer "Trasseesicherung" für eine "Äussere Tangente" in den Richtplan würde ein Präjudiz für den Bau dieser Strasse darstellen und muss verhindert werden - egal ob heute oder in 30 Jahren! Lassen wir den kommenden Generation die Entscheidung offen, wo und wie sie den Anforderungen der zukünftigen Verkehrsbedürfnisse gerecht werden. Drücken wir ihnen nicht jetzt schon den Stempel einer Strasse auf die Nase, die nicht geeignet dazu ist, irgendwelche Verkehrsprobleme auch nur im Ansatz zu lösen. Lassen wir die Leimentaler Landschaft unverbaut!

Fotos der GV finden sich in der Fotogallerie

GV 2014 Gastvortrag ELBA von A. Aschwanden
Schweiz am Sonntag vom 7.6.2014: Wessels schlägt zurück




2. Juni 2014
Generalversammlung am 6. Juni 2014

Liebe Mitglieder, Sympathisanten und Sympathisantinnen, der Vorstand der IG möchte Sie herzlich zur diesjährigen Generalversammlung einladen:

Freitag, 6. Juni 2014
um 20:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle in Therwil




Totgesagte leben länger – der Kampf gegen die Südumfahrung flammt erneut auf.
Der ELBA-Prozess (Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil) war langwierig, gross angelegt und breit abgestützt. In seinem Verlauf hat sich gezeigt, dass die Südumfahrung ein ungeeignetes und überholtes Projekt ist, das weder bei der Bevölkerung noch bei Fachleuten auf Akzeptanz stiess. In der aktuellen Landratsvorlage zu ELBA ist die Südumfahrung nun doch wieder als Stossrichtung “Trasseesicherung äussere Tangente“ enthalten. Dies, obwohl die Variante „Ausbau“ bereits eine stadtnahe Tangente enthält. Auch ist die Volksinitiative „Für eine Umfahrungsstrasse Allschwil“ plötzlich zu einer vom Regierungsrat unterstützten Landratsvorlage geworden. Lassen Sie sich orientieren und wehren Sie sich durch Ihre Teilnahme an der GV gegen diese Zumutungen.

Vor dem geschäftlichen Teil wird der Projektleiter von ELBA, Alain Aschwanden, BUD, im Vortrag “Landratsvorlage ELBA“ über die drei Stossrichtungen „Umbau“, „Ausbau“ und „Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente“ und deren Auswirkungen im Birs- und Leimental berichten.

Nach der kurzen Behandlung der statutarischen Traktanden des geschäftliche Teils orientieren wir sie gerne ausführlich über die umfassende Stellungnahme zur Landratsvorlage, welche die IG Anfangs Mai beim Kanton deponiert hat - und in welcher wir die Stossrichtung "Trasseesicherung äussere Tangente" natürlich strikt ablehnen. Bis zum 3. Juli läuft übrigens noch die Vernehmlassungsfrist - nutzen Sie unsere Stellungnahme als Vorlage und helfen Sie mit, die unsinnige Idee einer Südumfahrung ein weiteres Mal zu begraben.

Anschliessend an die GV sind Sie herzlich eingeladen zum gemütlichen Zusammensein bei einem Apéro. Wir hoffen, recht viele Mitglieder und Gäste an der Versammlung begrüssen zu dürfen.

Ihr Vorstand der IG Südumfahrung NEIN



15. Mai 2014
Stellungnahme der IG zur Landratsvorlage ELBA

Die IG Südumfahrung NEIN hat sich eingehend mit der regierungsrätlichen Vorlage an den Landrat "Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil, Stossrichtungsentscheid und Planungs-/Projektierungskredit" auseinandergesetzt und heute eine umfassende Stellungnahme beim Kanton deponiert.

Zusammenfassend nimmt die IG zu den drei in der Vorlage behandelten Stossrichtungen "Umbau", "Ausbau" und "Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente" wie folgt Stellung:

Die IG Südumfahrung Nein lehnt die neue Stossrichtung „Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente“ strikte ab. Die Trasseesicherung der Südumfahrung widerspricht sämtlichen in den ELBA-Planungsprozess involvierten Expertenmeinungen und ist sachlich und fachlich nicht begründet. So hätte die Südumfahrung weder eine Bedeutung für den überregionalen Verkehr noch würde sie im ELBA-Raum zu einer wirksamen Verkehrsentlastung führen. Die immer noch gemäss Studie 2003 vorgelegten Finanzierungskosten für die Südumfahrung sind angesichts der weitestgehenden Untertunnelung nicht realistisch. Vor diesem Hintergrund würde es die IG Südumfahrung NEIN befürworten, wenn anstelle wiederholter Diskussionen über eine Trasseesicherung einer Strasse, die eigentlich niemand will, endlich politisch und finanziell machbare Lösungen an die Hand genommen würden.

Die Stossrichtungen "Umbau" und "Ausbau" sind sachlich gut durchdacht und umsetzbar. Beide Stossrichtungen erfordern eine raumplanerische Steuerung der Siedlungs- und Arbeitsplatzentwicklung, um grosse Fehlinvestitionen zu vermeiden. Die finanziell günstigere Stossrichtung „Umbau“ favorisiert eine konsequente Verschiebung des Modalsplits zu Gunsten des ÖV. Die teurere Stossrichtung „Ausbau“ ist dafür politisch eher umsetzbar, da die Siedlungsentwicklung weniger stark gesteuert werden muss.

Wir befürworten die gemeinsamen Elemente. Neben der Siedlungsbegrenzung begrüsst die IG auch die weiteren gemeinsamen Massnahmen beider Stossrichtungen. Insbesondere die Entflechtung von MIV/ÖV, die Beschleunigung der Trams, die Buspriorisierungen und den Zubringer Allschwil.

Die ausführliche Stellungnahme der IG zur Landratsvorlage ELBA
Medienmitteilung der der IG zur Landratsvorlage ELBA




14. Mai 2014
Kanton bringt Leimentaler Gemeinden in Bedrängnis - Vernehmlassungfrist anscheinend verlängert?

«Der Kanton hat die Spielregeln des Elba-Prozesses komplett über den Haufen geworfen.»
Reto Wolf, Plattform Leimental

Die Leimentaler Gemeinden und Allschwil ringen um eine gemeinsame Stellungnahme zu ELBA, wie aus Zeitungsartikeln der BaZ und BZ hervorgeht. Die in der "Plattform Leimental Plus" zusammengeschlossenen Gemeinden würden sich gerne mit einer klaren, starken Stimme in Liestal melden. Doch den neun Gemeinden fehlt die Zeit um sich zu einigen. Zwar wurde die Vernehmlassungsfrist anscheinend durch die Baudirektorin Sabine Pegoraro um einen Monat, auf den 3. Juli, verlängert. Doch mit der vom (neuen) Regierungsrat hintenrum wieder ins Spiel gebrachte Südumfahrung beinhaltet ELBA offensichtlich einen Knackpunkt, über den man sich innerhalb von Leimental Plus nicht so schnell einig zu werden scheint. Dabei wäre ein klares Bekenntnis zu einer der realistischen Varianten "Umbau" oder "Ausbau" bereits ein Erfolg!

BaZ vom 13.05.2014: Lenkt Allschwil doch noch ein?
BZ vom 14.05.2014: Leimental stolpert über Verkehrsprojekt
Medienmitteilung der Plattform Leimental Plus vom 13.05.2014




30. April 2014
Ankündigung Generalversammlung der IG am 6. Juni 2014

Die diesjährige Generalversammlung der IG Südumfahrung NEIN findet am

Freitag, 6. Juni 2014
um 20:00 Uhr
in der Mehrzweckhalle in Therwil

statt. Eine offizielle Einladung an unsere Mitglieder folgt in den nächsten Tagen. Reservieren sie sich dieses Datum! An der GV werden wir sie umfassend über die aktuellen Geschehnisse rund um die Südumfahrung und die politischen Ränkespiele der Regierung mit eigentlich klaren ELBA-Resultaten informieren.



14. April 2014
Reaktionen: Salami-Taktik des Regierungsrates und Südumfahrung an Verkehrspodium Binningen

BZ vom 09.04.2014: Baselbieter Regierung will eine Umfahrungsstrasse für Allschwil
BaZ vom 11.04.2014: Kritik an Regierung wegen Südumfahrung
Medienmitteilung des VCS beider Basel: Keine Südumfahrung via Salami-Taktik
Verkehrspodium Binningen: Tunnelblick - Mit der Südumfahrung in die Röhre kucken




10. April 2014
LR-Postulat Strategische Entwicklungsplanung - ohne Südumfahrung

Landrat Christoph Hänggi u.a. bitten den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten, wie die Erkenntnisse aus ELBA und Agglomerationsprogramm - notabene ohne die im Planungsprozess verworfene Südumfahrung - zu einer strategischen Entwicklungsplanung für den ganzen Kanton - bzw. die gesamte Region - weiterverarbeitet werden können und wie diese Strategie anschliessend in die Raumplanung, in die Erhaltung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur und in die Arealentwicklung im Rahmen der Wirtschaftsförderung einfliessen kann.

Laut den Autoren müssen die Stossrichtungen von Agglomerationsprogramm und ELBA als Vorgaben für eine strategische Entwicklungsplanung für den gesamten Kanton Basel-Landschaft bzw. die gesamte Region betrachtet werden:
  • Die bestehenden funktionalen Teilräume (Arbeiten, Wohnen) und die fingerartige Grünraumstruktur (Naherholung) rund um Basel bleiben erhalten.
  • Die Siedlungsentwicklung erfolgt auf dem bestehenden Siedlungsgebiet.
  • Die Entwicklung orientiert sich an der bereits bestehenden Verkehrsinfrastruktur, es entstehen keine neuen Verkehrsachsen durch Gebiete, die der Naherholung dienen.
  • In Siedlungsgebieten und wirtschaftlichen Entwicklungsgebieten werden Verkehrsmassnahmen als Ergänzung zur bestehenden Verkehrsinfrastruktur realisiert.
  • Der weitere Ausbau des öffentlichen Verkehrs entlastet das bestehende Strassennetz und schont die Umwelt.
  • Ein qualitatives Wachstum mit verdichteter Nutzung der entsprechenden funktionalen Teilräume wird gefördert.


Postulat von Christoph Hänggi, SP-Fraktion: Strategische Entwicklungsplanung




10. April 2014
Regierungsrat für Umfahrung Allschwil - trotz offenem ELBA-Ausgang!

Erneut völlig unverständlich, wie sich der Regierungsrat (RR) in Sachen ELBA verhält. Erst wird die Südumfahrungs-Variante im letzten Moment wieder entgegen jeglichem Sachverstand als dritte Option ins Spiel gebracht, jetzt prescht der RR noch weiter vor und will die Umfahrung Allschwil - das westliche Teilstück einer Südumfahrung - schon bauen lassen.

Vernehmlassung läuft noch

Dies, obwohl die ELBA Vernehmlassung noch bis Juni läuft und ein Ausgang zugunsten der Variante 'Stossrichtung Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente (Südumfahrung)' ziemlich unwahrscheinlich ist. Es scheint, als ob sich der RR um die Resultate des breit abgestützten ELBA-Prozesses und um sachliche Argumente foutiert und die Südumfahrung um jeden Preis und abgesichert durch immer neue Hintertürchen realisiern will!

Eine Trasseesicherung für die Umfahrung Allschwil wäre auch in der Variante "Ausbau" enthalten! Allschwil braucht eine Entlastung - aber niemand braucht eine als "äussere Tangente" getarnte Südumfahrung.

Medienmitteilung der IG
Mitteilung des Regierungsrates
Landratsvorlage vom 8. April 2014
Tages Woche: Baselbieter Regierung für Initiative Umfahrungsstrasse Allschwil



04. April 2014
Vernehmlassung zur Landratsvorlage Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil ELBA

Vom 6. März – 2. Juni 2014 wird der entsprechende Entwurf für die Landrats-Vorlage in oben angeführter Sache (Richtplan-Anpassung, Planungs- u. Projektierungskredit, Abschreibung politischer Vorstösse) in die Vernehmlassung gegeben. Der Entwurf enthält zusätzlich zu den Stossrichtungen „Umbau“ und „Ausbau“ eine offensichtlich im letzten Moment in den Bericht eingefügte dritte Stossrichtung „Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente (Südumfahrung)“, welche vom Regierungsrat favorisiert wird.

Wir haben die Unterlagen in den letzten Tagen geprüft und sind in einer ersten Grobanalyse zum Schluss gekommen, dass sowohl die Variante „Umbau“ wie auch „Ausbau“ theoretisch für uns denkbar sind. Die Variante „Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente“ jedoch entbehrt jeglicher fundierter sachlicher Begründung, nachdem 6 Planungsbüros zum Schluss gekommen sind, dass diese sowohl in planerischer als auch in finanzieller Hinsicht keine adäquate Lösung für die ELBA-Verkehrsprobleme bringt.

Eine Ausführliche Fassung unserer Vernehmlassung folgt!



27. Februar 2014
Medienmitteilung zur Landratsvorlage ELBA & Medienberichte

Medienmitteilung zur ELBA-Vernehmlassung, 27. Februar 2014
BZ Artikel "Noch ist die Südumfahrung nicht tot", 26. Februar 2014
BZ Artikel "Heftige Kritik an neuer Variante der Südumfahrung", 27. Februar 2014
BaZ Artikel "Südumfahrung wieder auf dem Tapet", 27. Februar 2014




26. Februar 2014
Landratsvorlage ELBA veröffentlicht: Südumfahrung trotz erwiesener Untauglichkeit dabei!

[...] Zur allfälligen Direktverbindung von wichtigen Wirtschafts- und Wohngebieten und somit zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baselland soll die Option einer äusseren Tangente für die Zukunft erhalten bleiben. [...]

"Äussere Tangente" - Altes Übel in neuem Gewand?

Der ELBA-Prozess (Entwicklungsplanung Leimental – Birseck – Allschwil) war langwierig, gross angelegt und breit abgestützt. In seinem Verlauf hat sich gezeigt, dass die Südumfahrung - neu betitelt als "Äussere Tangente" - ein ungeeignetes und antiquiertes Projekt ist, das weder bei der Bevölkerung noch bei Fachleuten auf Akzeptanz stiess (siehe Einträge vom 29. September 2013 und 2. Dezember 2012). In der heute veröffentlichten Vernehmlassung zu ELBA ist die Südumfahrung nun doch wieder als Stossrichtung 'Trasseesicherung äussere Tangente' enthalten - das soll einer verstehen.

Mitteilung des Kantons zur Vernehmlassung:
ELBA: Vernehmlassung zu drei Varianten wird eröffnet

Die Landratsvorlage:
Landratsvorlage (Entwurf)
Beilage: Stossrichtung Ausbau inkl. Trasseesicherung äussere Tangente
Beilage: Stossrichtung Ausbau
Beilage: Stossrichtung Umbau
Beilage: Entwicklungsplanung Leimental - Birseck - Allschwil (ELBA)




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Gute Gründe...

Strasse mit Hintergedanken
Die Südumfahrung wird als entfernte Zukunftssicherung für die südliche Umfahrung von Basel dargestellt. In Tat und Wahrheit drängt insbesondere die Gemeinde Allschwil auf eine rasche Realisierung. Der Kanton hat beim Bund bereits beantragt, die Südumfahrung als Bundesstrasse anzuerkennen. »»»

Tobias Winter, Basel:

«Wenn ich sehe, mit wieviel Widerstand die Zollfreie bei einem Strassenstück von 500 m bekämpft wird, so wird es die Südumfahrung noch viel schwerer haben.»